gerhard schneider Um sich wohl und gesund zu fühlen, um das Leben genießen zu können, müssen mehr oder weniger viele Puzzleteile zusammen passen. Familie, Beruf, Ernährung, Bewegung und der bekannte Slogan “die Gesundheit ist das Wichtigste”. Dieser durchaus ernstgemeinte Spruch ist ja in beinahe aller Munde. Wie Gesundheit erhalten werden kann oder wieder hergestellt werden kann, wenn etwas schief gegangen ist, ist jedoch nur wenigen Menschen wirklich bekannt.
Während der Erforschung und Entwicklung der Schneidermethode bin ich vor einigen Jahren auf den geheimnisvollen Bereich der Mundhöhle, der Zähne und der Kieferknochen gestoßen. Auf ein wahres Eldorado für Gesundheit, Wohlbefinden, körperlicher Freiheit oder eben dem Gegenteil.Was ganz großartig ist. Immer, wenn ich zuerst die Kieferknochen elastisch (ja, richtig verstanden – elastisch) mache, dann ist alles was folgt leichter zu behandeln bzw. dadurch sind Heilprozesse manchmal erst möglich.Die meisten Menschen glauben, ein Knochen muss hart sein. Doch weit gefehlt. Knochen müssen “saftig”, elastisch sein. Elastisch wie frisches, biegsames Holz. Ansonsten können die Säfte (Energien) nicht durchfließen und lokale, aber oft auch weit entfernte Körperteile sind in ihrer Funktion, ihrer Belastbarkeit und Regeneration gebremst, behindert. Das kann sogar soweit führen, dass Fehlstellungen (z. B. Hüfte, Knie, Füße) erst nach erfolgter Kieferbehandlung, oft sogar erst im Zusammenhang mit einer Kieferregulierung richtig gestellt werden können. Bei so massiven Fehlsteuerungen spielen häufig auch emotionale Stressfaktoren eine bedeutende Rolle.Vor ein paar Jahren hatte ich ein gewaltiges Erlebnis. Ein 14jähriges Mädchen galt als unheilbar. Sie hatte so heftige Knieschmerzen, dass normale Gehen schon eine Tortur war. An Sport oder andere freudvolle Betätigungen war gar nicht zu denken. Ein Jahr mit unzähligen Arztbesuchen (unterschiedlichster Fachrichtungen) und verschiedensten Therapien (auch wieder bei verschiedenen Therapeuten) führten zu dem Ergebnis, “du bist unheilbar”! Sehr ermutigend für ein junges Mädchen.Auch ich fand heraus, dass das Knie nicht behandelbar war. Der rechte Oberschenkel war so stark nach innen rotiert, dass das Knie ständig eierte und so extrem überlastet war. Da begann die Suche. Die Suche nach Narben. Ausser einer kleinen Verletzung an der linken Stirn war nichts zu finden. Und diese Narbe spielte auch keine entscheidende Rolle. Auf Befragung fand ich heraus, dass bei der Stirnverletzung auch der linke Oberkiefer verletzt war. Jedoch nicht offen verletzt und so nicht leicht zu finden.Beim durchtasten des Oberkiefers war eine intensive Verhärtung zu finden. Diese habe ich dann angefangen zu modelieren. Nach etwa 10 Minuten habe ich auf den rechten Oberschenken geschaut und, Pumm! der war schon zur Hälfte zurückrotiert. Wie ich das der Patientin sagte, rief sie freudig erschreckt “der bewegt sich ja”! Das war der Hammer. Mit dem habe ich nicht im Geringsten gerechnet. Vielleicht gehofft. Nach weiteren 10 Minuten war der Kiefer normal hart und die beiden beine lagen so was von Parallel. So symmetrisch.Danach konnte ich mit der Knietherapie beginnen. Innerhalb von en paar Monaten haben wir vier Stunden Therapie gemacht und dann war sie völlig fit. Klingt wenig, ist aber mit meinem intensiven, ganzheitlichen Ansatz eher die Norm.Da diese Patientin einen extremen Kontrollzwang hatte, hat sie dann auch mit meiner Kinesiologie -Kollegin Maria Mierl gearbeitet. Nach wenigen Sitzungen war der Zwang auf vielleicht 10 – 20 Prozent reduziert.Das war eine Freude, ein Volksfest, wie man in Österreich sagt. Ihr gesunder Zustand war ein sanftes Ruhe-Kissen für die gesamte Familie.
